Gesundheitspolitischer Brief 10. Oktober 2016

  • jan wohlenberg
  • 16 Dez 2016
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Gesundheitspolitischer Brief 10. Oktober 2016

Wir zeichnen uns durch ein breites Spektrum unterschiedlichster Branchen aus.

GESUNDHEITSPOLITISCHER BRIEF

Wöchentlicher Nachrichtenüberblick zur deutschen Gesundheitspolitik

GPB 40.KW 2016; Montag, 10. Oktober 2016

Krankenhausambulanzen aufschlagen, ist absurd. Sollen jetzt der brustschmerz-geplagte Patient Lotto spielen, ob sein Brustschmerz nun ein echter Notfall war oder ob er sich doch nur beim letzten einarmigen Bierkrugreißen in der Eckkneipe verhoben hat? Nehmen wir an, er nimmt, mit furchtsamem Blick auf die Notfall-Gebühr, Letzteres an, und dann war´s doch ein Herzinfarkt… „Dumm gelaufen“ – oder was wäre dann der Kommentar der KVVerantwortlichen?

So kann es also nicht gehen. Was aber die Berliner KV-Funktionäre benennen, ist tatsächlich ein bekanntes und durchaus auch relevantes Problem des deutschen Gesundheitssystems: Ungestraft und vor allem ungesteuert können bundesdeutsche Patientinnen und Patienten im System aufschlagen, wo es ihnen gerade passt. Und niemand soll sagen, dass daran anschließend dann auch immer das medizinische Sinnvolle geschieht. Es kommt auch sehr darauf an, auf welche interne Situation der potentielle Bedarfsfall gerade trifft. Das alles hat also mit gesteuerter medizinischer Versorgung und optimalem Ressourceneinsatz wenig zu tun.

 

PDF-DOWNLOAD:  GPBoS_40.KW_2016 (136 KB)

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